Zukunft braucht Herkunft: Das Tuchschmid-Quartier entsteht.
Im Frauenfelder Langdorf entsteht auf dem ehemaligen Werkgelände der Tuchschmid AG ein neues Stadtquartier – ein lebendiger Ort, der zur Stadt gehört und mit ihr wächst.
Entdecken Sie die Planung des
Tuchschmid-Quartiers vor Ort:
Tuchschmid-Quartiers vor Ort:
Langfeldstrasse 53a
8500 Frauenfeld
Öffnungszeiten Ausstellung
Bis 10. Juli 2026
Montag bis Samstag
08.30 – 17.30 Uhr
Dialog und Führung mit Projektleiter
20. Juni, 09.00 – 11.00 Uhr
24. Juni, 17.00 – 18.30 Uhr
29. Juni, 17.00 – 18.30 Uhr
4. Juli, 09.00 – 11.00 Uhr
Vision
Ein neuer Stadtteil wächst – über Jahre und Jahrzehnte.
Das Tuchschmid-Quartier wird ein lebendiger Ort für Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen und Produktion. Was heute Industriegelände ist, ist morgen ein Stück Stadt – mit Geschichte und Zukunft zugleich. Die Entwicklung erfolgt Schritt für Schritt, angepasst an die Bedürfnisse der Menschen, die hier leben und wirken.
So könnte das Quartier dereinst aussehen; mit einer S-Bahn-Haltestelle «Langdorf», die den Anschluss an das Bahnnetz ermöglicht.
Der Gleisgarten für das Quartier: Von hier aus werden Wohn-, Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten begangen.
Der Kranbahnpark: Ein Ort der Begegnung und Aktivität.
«Das Tuchschmid-Quartier kann als verbindendes Element wirken – industrielle Wurzeln bewahren und die Weiterentwicklung der Kantonshauptstadt stärken.»
Jörg Schläpfer
Frauenfeld
«Das Tuchschmid-Quartier hat das Potenzial, ein neues urbanes Zentrum in Frauenfeld zu werden.»
Jérôme Müggler
IHK Thurgau
Nutzung
Wohnen, Gewerbe, Industrie 4.0, Freizeit, Hotellerie, Dienstleistung und Handel an einem Ort vereint.
Das Tuchschmid-Quartier soll vor allem eines werden: ein Ort, der lebt. Damit das gelingen kann, sind unterschiedliche Nutzungsarten vorgesehen – Wohn- und Gewerberaum, Gastro und Kleingewerbe, ebenso wie Dienstleistung und Handel. Festgelegt ist das Gerüst aus Strassen und Landschaft, nicht jedes einzelne Nutzungsdetail; so bleibt der Rahmen robust und zugleich anpassungsfähig. Daraus kann ein echter Mehrwert für die Frauenfelder Bevölkerung entstehen, wobei alle gewinnen.
«Frauenfeld ist für mich ein Stück Heimat. Nun freue ich mich, bei der Stadtentwicklung mitzugestalten.»
Daniela Hinnen
Verwaltungsrätin Langfeld AG
Etappen
Schritt für Schritt entsteht Wohn- und Lebensraum.
Das Tuchschmid-Quartier entsteht über viele Jahre hinweg – von den ersten Freiräumen über die Baubereiche bis zur Transformation der historischen Hallen. Über alle Phasen beleben Zwischennutzungen den Ort und geben ihm bereits früh eine Form. So entstehen in den Zwischenphasen immer wieder Chancen für neue Einflüsse und Optimierungen.
«Das Tuchschmid-Quartier bietet ein grosses Potenzial für die Entwicklung von Arbeitsnutzungen — für Frauenfeld und die ganze Region.»
Marcel Räpple
Amt fuer Wirtschaft und Arbeit Thurgau, Leiter Wirtschaftsfoerderung
«Die attraktive Lage und die vorhandenen Ressourcen des Tuchschmid-Quartiers bieten kreative Kombinationsmöglichkeiten – ein Potenzial, das es zu nutzen gilt.»
Peter Koch
Abteilungsleiter Wirtschaft und Marketing, Stadt Frauenfeld
Freiräume
Der Freiraum als Gerüst für die Gesamtplanung.
Die industrielle Vergangenheit des Tuchschmid-Quartiers prägt auch seinen Freiraum. Kranbahn, Hallen und Struktur werden zum Gerüst für Plätze, Parks und grüne Achsen. Der Freiraum ist ausschlaggebend für die Struktur und Gesamtplanung des Tuchschmid-Quartiers.
Kranbahnpark: Im Süden wohnbezogen, im Norden ökologisch geprägt
Tuchschmidplatz: mobile Möblierung, flexibel bespielbarer Freiraum
«Industrielle Relikte werden zu Herzstücken des neuen Kranbahnparks.»
Stefan Rotzler
Landschaftsarchitekt, Jurymitglied
Mobilität
Strassen, Wege und Parkierung: eine bedürfnisorientiere Umsetzung.
Das Tuchschmid-Quartier bindet sich mit vielfältigen Mobilitätsformen ins städtische Strassennetz ein. Mit zwei Erschliessungsachsen, einem sicheren und lückenlosen Velo- und Fusswegnetz und einer auf die Bedürfnisse angepassten Parkierung. Eine Zughaltestelle wird ebenfalls bereits mitgedacht, für die bessere Anbindung an Stadt und Kanton.
«Das Projekt ‹Tuchschmid› ist eine grosse Chance für Frauenfeld: Ein neuer Stadtteil mit hoher Lebensqualität, der den Wirtschaftsstandort stärkt, sich mit einem durchdachten Mobilitätskonzept ins städtische Netz einfügt – und direkt an den Murgbogen anschliesst.»
Andrea Hofmann Kolb
Stadträtin Stadt Frauenfeld, Vorsteherin Departement für Bau und Verkehr
Organisation
Projektverantwortliche und Partnerschaften
Hinter dem Tuchschmid-Quartier stehen die Langfeld AG und die Miluma AG, beide mit Sitz in Frauenfeld.
Der Masterplan entstand in Zusammenarbeit mit Salewski Nater Kretz AG, BÖE studio und Schneiter Verkehrsplanung AG.
Bei dem hier vorgestellten Tuchschmid-Quartier handelt es sich um den Gewinner von insgesamt drei ausgearbeiteten Projekten; es wurde von einer renommierten Fachjury gekürt.
Ansprechperson: Claudio Nägeli